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WestKüste/Rakhine State: ...

Rubriken: Tipp - Reiseziele: Myanmar

WestKüste/Rakhine State:
Klimatisiertes Speedboat von Taunggok (40 km nördlich von Thandwe) nach Sittwe: Ein privates Schifffahrtsunternehmen, Malikha Express, fährt die Strecke 2 bis 3 x pro Woche: Dauer 67 Stunden (vgl. Government Boat 2 Tage + 1 Übernachtung in Kyaukphyu), US§ 30,00. Damit ist eine Alternative zum Flug geschaffen. Weitere Strecken u.a. Maungdaw an der Grenze zu Bangladesh und Mrauk U (1 x pro Woche).

Es gibt eine neue, sehr gute Straße von Sittwe nach Minbu am Ayeyarwady, gegenüber von Magway. Sogar Yangon ist mit dem Privatauto an einem langen Fahrtag zu erreichen. Für Touristen interessant ist, daß damit die Ruinen von Mrauk U in die klassische Runde Inle - Mandalay - Bagan ohne teure und unverlässliche Flüge bzw. Umwege einzubinden sind, bei Benützung des Speedboats auf der Rückreise nach Yangon auch die Strände von WestMyanmar. Im Februar 2000 war die Straße offiziell für Touristen noch gesperrt. Da es aber keine Sicherheitprobleme gibt, ist die Freigabe eine Frage der Zeit. Unsere Benützung der Straße scheiterte nur am Mangel an Fahrzeugen für die lange Strecke (nur WW II Jeeps in Mrauk U).

InleSee und Umgebung:
Sehr schöne ShanTempel/Klöster gibt es in Inthein am SWUfer des Sees, mit dem Motorboot über einen kleinen Fluß erreichbar, dazu gibt es auch einen bunten Markt ohne viele Touristen, an Markttagen fahren auch LKWs in die Dörfer in den Bergen Richtung Kalaw.

Die Tempel von Kakku (im Osten, 4 Stunden mit dem Jeep über Taunggyi, US$ 40,00) sind manchmal erreichbar, abhängig vom Verhältnis der Regierung/des Militärs zu der Minderheit der PaO. Eine Erkundung lohnt sich schon wegen der wunderschönen Lage in den ShanBergen. Auch als Wanderung ist diese Tour in 2 Tagen möglich (Erlaubnis s.o.). Historische Daten, Beschreibungen von beiden Anlagen gibt es nicht, aber nach Baustil und Figuren der Ruinen sind sie wohl einige Hundert Jahre alt.

Karl Scheuringer

Als sehr stimmungsvolle Literatur mit ausführlichen Schilderungen des Lebens einer ShanPrinzessin sei hier das Buch der kanadischen Autorin Patricia Elliott "The White Umbrella" (Post Books, Bangkok, 1999) angeführt. Die Autorin ließ sich von Sao Hearn Hkasm (1915 geb., lebt heute in Kanada) ihre spannende Lebensgeschichte erzählen und hat diese, verwoben mit den historischen politischen Ereignissen Burmas/Myanmars, zu einem lebendigen Zeitbericht verarbeitet.

Außerdem sei hier auch auf die Biographie einer gebürtigen Österreicherin, die in den 50er Jahren den ShanPrinzen von Hsipaw heiratete und bis zur MachtÜbernahme durch die Militärs 1962 auch dort lebte, verwiesen (der Palast in Hsipaw ist heute noch zu besichtigen und wird von ihrem Neffen erhalten): Inge Sargent "Twilight over Burma: My Life as a Shan Princess" (sie lebt heute in den USA). D.P.

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Saturday, 19. May 2012