I r a k, Ein Blick in das geschlossene Land
Die Anreise gestaltet sich ein wenig langwierig, denn mit dem Flugzeug gibt es von Österreich keine Direktverbindung nach Bagdad - das Embargo der restlichen Welt gegen Saddam Hussein und seine kriegerische Gefolgschaft zwingt zur Einreise mit dem Bus. Die beste Verbindung besteht von Amman, der Hauptstadt Jordaniens aus.
Von hier verkehren täglich Linienbusse bis zur Grenze, unserer kleinen Touristengruppe wurde ein staatlicher Transferbus zugeteilt, der uns ohne Umsteigen bis in die Hauptstadt des Irak bringt.
Nach über vier Stunden Fahrzeit durch die ebene, monotone Steppe gelangen wir an die Grenze. Mitten in der Einöde erblicken wir eine Ansammlung hässlicher Betonbauten, die für die nächsten Stunden unseren Aufenthaltsort darstellen. Ende Oktober hält sich die Temperatur sogar zur Mittagszeit in erträglichem Rahmen und wir haben nunmehr mehrere Stunden Zeit, den Sonnenstand zu verfolgen. Viel gibt es an der Grenze nicht zu tun, auch die amtshandelnden Beamten sehen das so. Auf Kosten unserer irakischen Reiseleiter dürfen wir uns im "Grenzrestaurant" Tee oder Kaffee bestellen - viel mehr gibt es ohnehin nicht.
Auf irakischer Seite kontrolliert man das Gepäck penibel, bei der Gesundheitsabteilung zeigt man seinen AIDS-Test (verpflichtend für alle Männer unter 60, Frauen unter 50) und an anderer Stelle gibt man Kameras, Radios und Mobiltelefone ab. Die Kameras können nach der Registration wieder mitgenommen werden. Ferngläser, Radios und Handys bleiben unter Verschluss. Eine Abholung dieser subversiven Instrumente ist erst bei der Ausreise möglich. Offensichtlicher kann sich dieser Staat gar nicht darstellen: die schlimmste Diktatur, die wir bisher besucht haben, erwartet uns. Zum Abschluss zählt man noch unser Geld bis zum letzten Cent. Viereinhalb Stunden dauert die Prozedur, die sich bei der Ausreise ins Lächerliche verkehrt: es wird überhaupt nichts kontrolliert, einzig ein Blick in den Koffer soll dem Schmuggel antiker Gegenstände entgegenwirken!
Die Fahrt nach Bagdad dauert weitere fünf Stunden und verläuft sehr angenehm: Wir befinden uns durchgehend auf einer vierspurigen Autobahn, die hauptsächlich von Tankwagen frequentiert wird, die Erdöl außer Landes bringen. Schon während des Grenzaufenthalts sind zwei Reiseleiter zu uns gestoßen, die uns in typisch arabischer Gastfreundschaft umsorgen. Touristen sind ein wertvolles Gut hier!
Außer der Steppe gibt es entlang der Straße nur riesige Schilder: Saddam im Anzug, Saddam in Uniform, Saddam überall...
In Bagdad setzt sich dieses Szenario verstärkt fort, an jeder Ecke lächelt der Führer der sozialistischen Baath-Partei von einem Plakat. Bagdad ist weit entfernt von der Romantik aus 1001 Nacht. Sehr lebhaft, viel Autoverkehr und eher hässliche, moderne Betonhäuser. Da hilft auch die nette Lage am Ufer des Tigris wenig, um den Eindruck zu retten. Nur einige Straßenzüge im Zentrum lassen noch das Stadtbild einer alten Zeit erkennen. Von Kriegsschäden aus dem Golfkrieg vor zehn Jahren ist nichts mehr zu erkennen.
Eine Oase der Ruhe mitten in der Stadt ist die Al-Mustansiriya Schule, einst die berühmteste Universität der arabischen Welt. Vis-a-vis liegt das Folklore Museum, in dem das tägliche Leben im und am Land anhand von nachgestellten Szenen dargestellt wird - ein guter Einstieg, um Land und Leute ein wenig besser verstehen zu lernen. Eine weitere Schule des Alltagslebens ist das Treiben im Basar. Der interessanteste Teil des teilweise gedeckten, riesig großen Handelszentrums ist wohl das Kupferschmiede-Viertel, wo man die Entstehung von Vasen, Krügen und Ziergegenständen mitverfolgen kann. Nachmittags herrscht in den einzelnen Abschnitten reges Treiben, der Obst- und Gemüsebasar neigt sich dann aber schon dem Ende entgegen.
Interessanterweise liebt man es hier, fotografiert zu werden, Kinder drängen ins Bild und sogar Frauen lächeln in die Kamera. Von Fremdenfeindlichkeit keine Spur, wir müssen immer wieder die gleichen Fragen nach woher und wohin beantworten, wobei englisch weit verbreitet ist. "Nimsa" ist hier wie in der gesamten arabischen Welt ein hochgeschätzter Begriff!
Viele Frauen tragen die traditionellen, schwarzen Kleider und Kopftücher, Verschleierte sieht man nicht. Ebenso wenig sieht man kurdische Trachten, was nicht weiter verwunderlich ist, denn der Diktator unterdrückt diese Minderheit seit Jahren mit schlimmen Methoden. Farbtupfer in der Innenstadt bilden modische europäische Kleidung und rote "Palästinenser-Tücher" der weitgehend traditionell gekleideten Männer. Blue Jeans, das Symbol des amerikanischen Feindes, sieht man in Bagdad nur vereinzelt.
Zu unserer Überraschung finden wir das Nationalmuseum vollkommen zugänglich vor, eigentlich sollte es erst zum Geburtstag des "Führers" im April 2001 wiedereröffnet werden. Ein Tag in dem gut organisierten und freundlichen Museum vergeht wie im Fluge, Exponate aus 6000 Jahren Zivilisation sind informativ beschriftet - auch in englisch. Wie toll wäre die Sammlung erst, wenn nicht so vieles in englische und deutsche Museen verschleppt worden wäre...? denke ich unwillkürlich.
Geldwechsel? Kein Problem, in den Hotels bekommt man Dinare zum schlechten Kurs, in den Wechselstuben in Basarnähe gibt es natürlich den besten Deal. Für einen US-Dollar erhält man rund 1825 Dinare. Wenig überraschend: von den lappengroßen Geldscheinen prangt das Konterfei Saddam Husseins. Warnung: hauptsächlich sind 2500-er Scheine im Umlauf. Wer 20$ wechselt, hält dann schon eine Menge Scheine in der Hand. Und obwohl der Dollar sehr begehrt ist, erfährt im Irak der Euro eine Aufwertung. Saddam lässt seine Ölexporte nur in der europäischen Währung abrechnen, erzählen uns Einheimische.
Die Verpflegung in der Stadt ist problemlos, es gibt viele kleine Restaurants, in denen eine Mahlzeit nach unserem Maßstab fast nichts kostet. Um 500 Dinare bekommt man eine vegetarische Speise, um rund 1000 Dinar mehr gibt es ein Fleischgericht, zumeist Lamm oder Huhn. Automatisch dabei sind Salate, eine schmackhafte Gurkenjoghurt und Kichererbsen. Soft Drinks in Dosen gibt es um rund 1000 Dinar, bei Flaschen sei nicht sicher, ob auch drin ist, was drauf steht, erzählt man uns...
Besonders an Samstagabenden promenieren die Einheimischen an den Ufern des Tigris, wo sich dementsprechend viele Lokale etabliert haben.
Gehobeneren Ansprüchen wird man in einer umgebauten Karavanserei gerecht. Diese Khan Murjan ist ein architektonisch höchst interessantes Bauwerk und der gegrillte Hammel kann nur empfohlen werden. Über den Dingen steht bzw. sitzt man im Saddam Tower, einem rotierenden Restaurant am Fernsehturm. Ein wunderbarer Ausblick über eine von oben sehr abwechslungsreiche Mischung aus alt und neu, mit einem Haken: absolutes Fotografierverbot - ein Palast Saddam Husseins liegt im Blickfeld!
Nicht nur von hoch oben erkennt man: Vom einstigen Glanz als Mittelpunkt der arabischen Welt ist Bagdad heute weit entfernt, was sicherlich nicht am Unfriedenszustand mit dem Rest der Welt liegt ...
Auch der Rest des Landes bietet dem Reisenden neben dem typischen ländlichen Leben und den malerisch grünen Streifen entlang der Flüsse Euphrat und Tigris hauptsächlich Erinnerungen an die Vergangenheit. Diese findet man in der Bandbreite von nur "theoretisch" vorhanden bis zu spektakulär!
Die Ruinenstadt Ctesiphon, nur 30km südlich von Bagdad, hat als Mittelpunkt einen aus Ziegeln erbauten Torbogen. Mit einer Höhe von 37m und der Breite von 25,5m handelt es sich um den Bogen mit der größten Spannweite der Welt - nicht nur für das 2. vorchristliche Jahrhundert ein architektonisches Meisterwerk!
Wie viele der historischen Stätten umgibt ein hoher Zaun das Bauwerk und Wächter hüten das Kulturerbe. Die Eintrittsgebühren sind generell niedrig, die Wächter hoffen auf ein Bakschisch. Bettler oder die in anderen arabischen Ländern omnipräsenten Souvenirverkäufer gibt es bei keiner der Anlagen - bei der geringen Touristenfrequenz würde sich das nicht lohnen ...
Südlich der Hauptstadt faszinieren uns besonders die Moscheen - sie sind der soziale Mittelpunkt der Orte und stets sehr belebt. Die berühmteste ist die Grabmoschee zweier islamischer Heiliger in Kadhimain, deren wunderbare Fliesenverkleidung mit geometrischen Mustern den berühmten Gegenstücken im Iran um nichts nachsteht. Verflossene Macht und Reichtum spiegeln sich in den zwei Kuppeln und vier Minaretten wieder: alles ist mit Gold überzogen!
Im Süden des überwiegend sunnitischen Irak gibt es zahlreiche schiitische Pilgerstätten, die wahrscheinlich schönste davon befindet sich in Kerbala. Und weil die Grenze vom persischen Nachbarn erst seit kurzem wieder geöffnet ist, nutzen derzeit viele Iraner die Gelegenheit zur Pilgerreise.
Auch deswegen sind die Moscheen keine Oase der Ruhe - Familien breiten hier ihre Decken aus und picknicken, Kinder tollen zwischen den Betenden herum und über allem liegt mehr Jahrmarktlaune als Gebetsstimmung. Wie es im Inneren der Moscheen aussieht und zugeht, bleibt uns verschlossen: Der Eintritt ins Innere ist uns Ungläubigen verboten. Schon für das Betreten des Areals benötigt man eine Kopfbedeckung, Frauen wird teilweise ein tschador-ähnlicher Umgang übergestreift.
Trotzdem ist man froh, wenn man in den Vorhof gelangt ist: Vor den Toren haben sich Souvenirhändler und Getränke-, Obst- bzw. Süßwaren-standeln ausgebreitet, die von Einheimischen und Pilgern gleichermaßen stark frequentiert werden und zu argen Drängeleien führen. Wie in Mariazell zur Wallfahrtszeit eben.
Nicht nur des interessanten Lebens wegen bleiben wir gerne länger in den Moschee-Höfen: Draußen wogt der Straßenverkehr überall ziemlich chaotisch und die Hupe dient als Hauptkommunikationsmedium! Nichts für zarte Nerven... aber typisch für den Orient. Auch sonst spielt sich das Leben selbstverständlich auf der Straße ab, dichtgedrängt ist am Trottoir und zwischen den Autos angesagt. Durchaus positiv fällt uns auf, dass es nirgendwo besonders staubig ist, und das Straßenbild immer sauber wirkt. Plastiksackerlwälder wie im Yemen sind zwischen Euphrat und Tigris weitgehend unbekannt!
Pflichtprogramm im Süden sind die Zeugnisse der ersten Hochkulturen. Für uns überraschend sind die Straßenverhältnisse ausgezeichnet und wir erfahren ein erstklassiges Service in unserem Touristenbus: Trinkwasser, Tee und Kaffee stehen jederzeit zur Verfügung, die Hilfsbereitschaft von Fahrer und Führer scheinen grenzenlos! Unseren recht bequemen Untersatz müssen wir nur einmal zurücklassen, um im hochbeinigen Minibus auf einer Holperpiste nach Uruk zu kommen. Zu sehen gibt es hier, dem Alter der Siedlung entsprechend, wenig: die Reste der rund 5000 Jahre alten Ziegelbauten und Zikkurate (Stufenpyramiden) strapazieren die Phantasie...
Trotzdem begleitet uns ein bewaffnet Ordner, der in ein wallendes weißes Beduinengewand gehüllt ist und direkt von 1001 Nacht entsprungen sein könnte. Was sollen wir hier entwenden? Rundherum Steinwüste, dazwischen alte Ziegel und aufgeschichtete "Tonzapfen", die einst zum Mauern verwendet wurden ....
Nur ein Stück weiter südlich liegt das 6000 Jahre alte Ur, einst die führende Stadt der sumerischen Kultur. Hier befindet sich ein sehr schönes, gut erhaltenes Zikkurat, die große Stadt und der Königspalast lassen sich nur mehr erahnen, die nahegelegene Nekropole ist wohl auch nur für Archäologen ergiebig. Vielleicht ist das der Grund, dass wir hier die einzigen Touristen weit und breit sind?
Trotz mangelnder Anschaulichkeit umfasst uns das ganz besondere Gefühl, an der Wiege der modernen Zivilisation zu stehen!
Einen anderen Weg ging man in Babylon: Hier rekonstruierte man aus den 4000 Jahre alten Resten eine neue Stadt. Das ermöglicht einerseits einen imposanten Einblick in die vorantike Stadt, andererseits wirkt das Ganze etwas steril. Schade, dass faszinierende Originale wie das blaue Ishtar-Tor mit seinen Tierbildern in ausländische Museen gebracht worden sind...
Sehr beeindruckend wirkt trotz allem die wiedererrichtete breite Prozessionsstraße - wenn das in Zukunft etwas "abgenützter" und belebter sein wird, werden sich reizvolle Ansichten ergeben.
Apropos belebt: In Babylon begegnen wir den einzigen anderen Touristen während der zwei Wochen im Irak! Dafür darf man hier auch einen Eintritt zahlen, der sich aber in Grenzen hält..
Einst lag die Weltstadt am Euphrat, heute befinden sich die Überreste in einem fast ebenen, unbewohnten Steppengebiet. Wo der sagenumwobene Turm von Babel stand, ist bis heute nicht sicher, die Fremdenführer deuten auf eine Grube, um ihn zu lokalisieren. Im gleichen Atemzug wird erwähnt, dass auf dem Hügel da drüben ein weiterer Palast von Saddam liege. Strengstes Fotografierverbot in diese Richtung! "Am besten gar nicht hinsehen!" Wie das die Einheimischen meinen, bleibt ungeklärt ...
Durch eine weitgehend leere Gegend - fast keine Vegetation und kaum Dörfer - fährt man von Bagdad rund 400km nordwärts, um in die "Stadt zweier Lenze" zu gelangen: Mossul liegt zu beiden Seiten des Tigris und gibt sich als moderne, freundliche Oase mit ausgezeichnetem Klima, was ihr auch den erwähnten Beinamen eingetragen hat. Auf den ersten Blick fallen europäisch gekleidete Frauen auf: Kurdinnen!
Die kurdische Minderheit hat einen schweren Stand in der Diktatur, für uns Touristen ist aber eigentlich nichts außergewöhnliches erkennbar. Offenbar ereignen sich die "Zwischenfälle" mehr in den Dörfern, besonders im gebirgigen, unzugänglichen Nordzipfel des Irak.
In den Hügeln der Umgebung Mossuls gibt es einige osmanische Festungen zu besichtigen, die auf eine unruhige Vergangenheit hindeuten... und entlang des Flussufers findet man malerische Ruinen. Etwas südlich der Stadt befindet sich die zweite Hauptstadt des assyrischen Reichs, Nimrud. Außer dem großen Zikkurat findet man im gut erhaltenen Königspalast interessante Reliefs (Tierkörper mit Menschenköpfen und Adlerflügeln), die als Beschützer der Stadt gelten. Heute sind sie arbeitslos, wir sind wieder einmal die Einzigen, die sich für die Ruinen interessieren.
In den beiden anderen Assyrer-Städten Ninive und Assur, ebenfalls nicht so weit von Mossul entfernt, sind gerade Renovierungsarbeiten in Gang, die die einstige Pracht deutlicher herausstellen sollen.
Kulturell gibt der Norden mindestens so viel her wie der Süden, landschaftlich fanden wir weder da noch dort Außergewöhnliches. Wunderschön soll das Marschland im äußersten Süden des Iraks sein, mit schwimmenden Dörfern, vielen Palmen und viel Wasser. Aber das haben wir leider nur gehört ...
Der Weg von Mossul nach Amman führt zwangsläufig wieder über Bagdad. Unterwegs gibt es noch zumindest zwei Muss-Stops: Zunächst die alte Partherstadt Hatra. Vermutlich stammen die Bauwerke aus dem 3. vorchristlichen Jahrhundert und werden derzeit einer nachhaltigen Restauration unterzogen. Wir finden den Tempelbezirk im hellenistischen Stil eindrücklicher als etwa Babylon.
Ein letzter Höhepunkt nördlich von Bagdad liegt im Bezirk Salahuddin und heißt Samara: Die aus Lehm und Ziegeln erbaute Moschee aus dem 9. Jh. war einst die größte Moschee der arabischen Welt. Besonders schön: das Lehmminarett in der eigenwilligen Form einer Spirale, die eine Höhe von 52m erreicht.
Der letzte Tag in der Hauptstadt vergeht mit dem Versuch, ein paar originelle und preisgünstige Souvenirs zu finden, was gar nicht so einfach ist: Silberschmuck ist sehr schön, aber sehr teuer; die Kupferwaren sind wenig originell und die Teppichhändler im Basar können uns nicht überzeugen. Die Souvenirgeschäfte bieten die gleiche Ware wie in Ägypten oder der Türkei.
Beim letzten Shopping-Versuch im modernsten Einkaufszentrum des Landes finden wir zwar keine Mitbringsel, aber das originelle Lokal fürs Abschiedsdinner: Ein China-Restaurant. Der Name trügt, denn am Speiseplan steht das Gleiche wie überall: Reis mit Hühnerspießchen oder Lammkotelett. Der Unterschied: die Möglichkeit, mit Stäbchen zu essen.
Souvenirs finden wir schließlich doch noch: beim Rasthaus 160, schon an der Autobahn Richtung Jordanien, gibt es sackweise Datteln und ganz besonders haben es uns die gepressten Datteln mit Nüssen angetan. Wir decken uns ein, denn auf uns kommt die langwierige Grenzkontrolle zu ...
P. +G. Giovannini
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